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Deutschland bei Breitbandinternet für Firmen im EU-Mittelfeld | heise online

Deutschland liegt bei schnellen Internetanbindungen für Unternehmen nur im Mittelfeld der EU-Staaten. Gut die Hälfte aller Firmen hierzulande mit Netzzugang hatte 2018 eine schnelle Online-Verbindung (51 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Die Wiesbadener Behörde versteht darunter feste Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde.

Mit dem Anteil von 51 Prozent lag die Bundesrepublik demnach etwas über dem EU-Schnitt von 48 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat Deutschland aber deutlich aufgeholt: Der Anteil der Firmen mit schnellem Internet stieg um 9 Prozentpunkte (42). Erfasst in der Statistik wurden Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten.

Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten und schnellem Internet 2018

(Bild: Statistisches Bundesamt)

Vollständige Abdeckung in weiter Ferne

Die Spitzenplätze in der EU belegten Schweden und Dänemark, wo 2018 je drei Viertel aller Unternehmen eine schnelle Internetanbindung hatten, gefolgt von den Niederlande (70 Prozent) und Portugal (69). Am geringsten verbreitet war schnelles Internet bei Firmen in Griechenland (33), Italien (32) und Frankreich (31).

Das vielerorts langsame Internet gilt als Standortnachteil für Firmen in Deutschland und trifft auch Verbraucher. Die Bundesregierung setzt nun auf den neuen Mobilfunkstandard 5G, um auf anderem Wege Abhilfe zu schaffen. Die Frequenzen dafür sollen im Frühjahr versteigert werden. Die Vergaberegeln sehen vor, dass 98 Prozent der Haushalte bis Ende 2022 Zugang zu schnellem mobilen Internet bekommen sollen. Kritiker warnen aber, dass dies für eine vollständige Flächendeckung vor allem auf dem Land nicht reiche.

(bme)

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Turnschuhe mit iPhone-Steuerung | Mac & i

Wer weder Schnürsenkel noch Klettverschlüsse an seinen Turnschuhen öffnen und schließen möchte, kann das mit einem besonderen paar Tretern aus dem Hause Nike künftig automatisiert per iPhone tun. Der Sportartikelkonzern hat mit dem Adapt BB nun ein Paar Basketball-Sneaker präsentiert, die sich nach dem Hineinschlüpfen auf Knopfdruck zusammenziehen, um dem Fuß Halt zu geben – ein bisschen wie dereinst in “Zurück in die Zukunft 2”.

Günstig, relativ gesprochen

Der Adapt BB ist nicht der erste Versuch von Nike – zwischenzeitlich gab es von der Firma Schuhe namens HyperAdapt 1.0 mit einer ähnlichen Mechanik, die allerdings in einer limitierten Edition für sage und schreibe 720 US-Dollar auf den Markt gekommen waren. Der Adapt BB ist mit geplanten 350 US-Dollar dagegen zumindest günstiger.

Die Schuhe funktionieren nach Angaben von Nike auch ohne iPhone: Steigt man in sie hinein, schließen sie sich dank Motor automatisch. Ein Knopf dient wiederum der Öffnung. Die kommende Nike-Adapt-App erlaubt dagegen zusätzlich eine genaue Justierung der Schließstärke – angedacht sind sogar Konfigurationsmöglichkeiten für verschiedene Phasen eines Basketballspiels, weil sich der Fuß durch Schweiß und sportliche Betätigung vergrößert. Auch Firmware-Updates für das sogenannte “FitAdapt”-System sind denkbar.

Turnschuhe passend zur Apple Watch Nike+

Verfügbar sein soll der Adapt BB ab Mitte Februar. Die verfügbaren US-Größen betragen 8 bis 15,5 beim Mann und bis zu 14 bei Frauen. Angaben zu Europreisen liegen uns noch nicht vor. Apple und Nike arbeiten schon seit längerem zusammen, so verkauft der iPhone-Konzern etwa seit Jahren eine Spezialedition seiner Apple Watch mit dem Namen Nike+. Apple-Gründer Steve Jobs hatte zum Nike-Chef ein gutes Verhältnis, was auch schon zu Zusatzhardware für den iPod führte, die dabei half, mit Nike-Turnschuhen ein Bewegungstracking durchzuführen.

Nike+ mit WLAN

Nike+ mit LTE

Weitere Angebote für Apple Watch Nike+ Series 3 (GPS) Aluminium 42mm grau mit Sportarmband anthrazit/schwarz (MQL42ZD/A) im Heise‑Preisvergleich

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(bsc)

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Rückgang der CD-Verkäufe in Deutschland beschleunigt | heise online

Die CD, auf dem deutschen Musikmarkt für die Branche bisher der Fels in der Brandung, wackelt. Der langjährige Umsatzbringer ist im vergangenen Jahr stärker als bisher geschrumpft. Der CD-Absatz sackte um 23 Prozent auf 48,2 Millionen Silberscheiben ab, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Freitag mitteilte. Beim Streaming gab es ein Plus von 40 Prozent auf 79,5 Milliarden Audio-Streams.

Stabile Marktlage

Umsatzzahlen will der Verband voraussichtlich Anfang März nennen, spricht aber schon von “Marktstabilität”. 2017 waren die Erlöse nach mehreren Jahren mit Zuwächsen um 0,3 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro gesunken. Auslöser dafür war, dass das Streaming-Wachstum den Absatzrückgang von rund 15 Prozent bei CD-Alben nicht ausgleichen konnte.

Streaming ist der große Hoffnungsträger der Musikbranche, vor allem weil die Abo-Modelle mit monatlichen Zahlungen von rund zehn Euro pro Nutzer ihr stabile Erlöse bringen. “Die Jahr für Jahr neuen Streamingrekorde zeigen klar, wie massiv sich die Art und Weise des Musikkonsums verändert”, sagt BMVI-Chef Florian Drücke. “Viele jüngere Fans sind fast ausschließlich in der digitalen Sphäre zu finden.”

CD bleibt Nummer 2

Doch noch ist die CD der zweitstärkste Umsatzbringer der deutschen Musikbranche. Sie spiel in Deutschland weiterhin eine stärkere Rolle als etwa in den USA, wo die Verkäufe physischer Tonträger früher und härter eingebrochen waren. Hierzulande war es Jahr für Jahr ein schrittweiser Rückgang, nachdem zum Beispiel im Jahr 2008 noch über 105 Millionen CD-Alben verkauft worden waren. “Trotz der bekannten Rückgänge sorgt die Branche mit einem breiten Angebot weiterhin auch für einen starken physischen Markt”, erklärt Drücke.

Die Downloads gingen in Deutschland im vergangenen Jahr weiter zurück. Nach den vorläufigen BVMI-Zahlen wurden noch 7,5 Millionen Alben und 41,5 Millionen einzelne Songs zum Herunterladen gekauft. Im Jahr 2017 waren es noch 9,8 Millionen Alben und 52,6 Millionen Singles gewesen. Seinen Höhepunkt hatte dieses Geschäft 2012 mit gut 97 Millionen Einzelsongs und 17,5 Millionen Alben erreicht.

Die Vinyl-Schallplatte kam im vergangenen Jahr auf insgesamt 3 Millionen verkaufte Einheiten, was einem Rückgang von 7 Prozent entspricht. Die gute alte “Platte” hat sich eine stabile Nische geschaffen und weiterhin viele Fans. (Mit Material der dpa) /

(vbr)

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Apple-Lieferanten fürchten schwere Zeiten wegen iPhone-Schwäche in China | Mac & i

Zwei wichtige Zulieferer Apples sehen sich wegen der aktuellen iPhone-Krise von einer Geschäftseintrübung bedroht. Das berichtet der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei. Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) mit Sitz im taiwanischen Taipei, bei der Apple seine A-Chips für iPhone und iPad fertigen lässt, erwartet zwischen für das laufende Quartal einen Umsatzrückgang um 22 Prozent. Das japanische Unternehmen Nidec, einziger Lieferant des Vibrationsmotors für Apples Taptic Engine im iPhone, hat seine Prognose für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert und rechnet erstmals mit einem Rückgang bei Umsatz und Gewinn.

Markt in China schwächelt

“Außergewöhnliche Herausforderungen” seien das, so der Verwaltungsratsvorsitzende von Nidec, Shigenobu Nagamori, vor Journalisten. Hauptproblem ist dabei die Marktlage in China, wo die Nachfrage auch im Automobil- und Haushaltsgerätemarkt zurückgegangen sei. TSMC wiederum gilt als Weltbarometer für den Elektronikbereich – der weltgrößte Chipauftragsfertiger stellt nicht nur für Apple, sondern auch für Huawei, Qualcomm, Broadcom, AMD, Nvidia und andere her. Laut Nikkei sieht die Firmenleitung die Ursachen in den politischen Spannungen mit den USA, wirtschaftliche Unsicherheit und eine plötzlich fallende Nachfrage bei High-End-Smartphones.

Fertiger schraubt Produktion zurück

Unterdessen gibt es auch schlechte Nachrichten von Apples wichtigstem Fertigungsbetrieb in China, Foxconn. Das Unternehmen übernimmt die Endmontage großer Teile der iPhone-Produktion. Dort sollen laut Nikkei seit Oktober 50.000 Vertragsarbeiter entlassen worden sein, die sonst mehrere Monate länger beschäftigt würden.

Apple wächst weniger

Apple-Chef Tim Cook hatte im Januar die Umsatzprognose für das Weihnachtsquartal zurückgeschraubt und dafür vor allem den chinesischen Markt verantwortlich gemacht. Mittlerweile gibt es auch Berichte, laut denen Apple weniger neue Stellen schaffen will. Schlecht geht es dem Unternehmen allerdings keineswegs: Es wird zwar 2018 kein Rekordjahr feiern, in den letzten drei Monaten des Jahres sollen aber Umsätze von 84 Milliarden US-Dollar generiert worden sein. Geplant waren allerdings bis zu 93 Milliarden.

(bsc)

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Radeon VII für den Spielermarkt abgespeckt | heise online

Die Überraschung war nicht nur beim Publikum groß, als AMD-Chefin Lisa Su im Rahmen ihrer CES-Keynote die Radeon VII mit 7-nm-Vega-Grafikchip ankündigte. Seit der Messe sind weitere Details aufgetaucht und Missverständnisse an anderer Stelle ausgeräumt worden. Mit der angekündigten High-End-Grafikkarte will AMD Nvidias RTX 2080 in der Spieleleistung überholen.

Kein ultraschnelles FP64

Während relativ schnell klar war, dass die Radeon VII das schnelle PCI-Express 4.0 der kommenden Epyc- und Ryzen-CPUs nicht unterstützt, sah es laut Berichten von US-Medien anfangs noch so aus, dass die Karte die hohe FP64-Rechenleistung (doppelte Genauigkeit) ihrer Geschwister geerbt haben könnte. Auch stand kurze Zeit im Raum, dass durch die Verdoppelung der Speicherschnittstelle auf 4096 Bit auch die Anzahl der Raster-Endstufen von 64 auf 128 steige würde. Beides ist nicht der Fall, wie AMD zum Teil auf Nachfrage, zum Teil mittels Äußerungen von Mitarbeitern in Foren, inoffiziell bestätigte.

Weitere Fakten – wie zum Beispiel zur Fähigkeit, INT8-, INT4- und INT2-Berechnungen mit einem Vielfachen des FP32-Durchsatz zu erledigen – wird es erst zur Martkeinführung der Karte am 7. Februar geben, den heise online ebenfalls begleiten wird.

Die Radeon VII nutzt die in 7-nm-Technik gefertigte Next-Gen-Vega-GPU, die AMD auch auf den Machine-Learning-Beschleunigern Radeon Instinct MI50 und MI60 einsetzt. Die neue Vega besteht aus über 13,2 Milliarden Transistoren auf 331 mm² Chipfläche. Dabei entspricht die Radeon-VII-Variante eher der MI50, da nur 3840 der insgesamt 4096 Shader-Rechenkerne (oder 60 von 64 Compute Units) aktiv sind. Maximal sollen diese mit 1,8 GHz laufen, in der Regel wohl eher knapp darunter (1,75 GHz). Der Basistakt liegt mit 1.400 MHz jedoch nicht höher als der der Radeon Vega 64 LCE.

13,8 TFLOPs und 1 TByte/s Speicherdurchsatz

Ausgehend vom Maximaltakt erreicht die Karte eine theoretische Rechenleistung von 13,8 Billionen Rechenschritten pro Sekunde in einfacher Genauigkeit (FP32). Während die Radeon-Instinct-Geschwister für den Einsatz im Rechenzentrum bis zur Hälfte dieses Durchsatzes auch in FP64 schaffen und so mit Nvidias Tesla-Beschleunigern gleichziehen, beschneidet AMD den Durchsatz in doppelter Genauigkeit für die Radeon VII auf ein Achtel (1,7 TFLOPS). Das ist immer noch wesentlich schneller als die meisten anderen Consumer- und Semi-Pro-Karten seit Nvidias GeForce GTX Titan Black.

Die in 7 nm gefertigte Radeon-VII-GPU soll mit bis zu 1,8 GHz laufen und einer GeForce RTX 2080 Konkurrenz machen. Ihr HBM2-Speicher liefert einen Durchsatz von 1 TByte/s.

(Bild: AMD)

Ihr 16 GByte großer HBM2-Grafikspeicher ist über 4096 Datenleitungen an die GPU angebunden, erreicht einen Durchsatz von rekordverdächtigen 1 TByte/s und ist damit mehr als doppelt so schnell wie beim indirekten Vorgängermodell, der Vega Frontier Edition. Die schnellsten Gaming-Karten schaffen nur rund zwei Drittel davon.

Die Radeon VII wird über zwei Achtpol-Anschlüsse zum Netzteil verfügen, über die zusammen bis zu 300 Watt fließen dürfen. AMD gibt die Thermal Design Power der Dual-Slot-Karte mit Dreifach-Axiallüfter mit eben diesen 300 Watt an.

AMDs High-End-Grafikkarte soll am 7. Februar auf den Markt kommen und 699 US-Dollar kosten – um den Preis leichter zu verdaulich zu gestalten, legt AMD ein Spielebundle bestehend aus Tom Clancy’s The Division 2, Resident Evil 2 sowie Devil May Cry 5 obendrauf.

Radeon Vega VII Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition Radeon R9 Fury X GeForce GTX 2080 FE
Vega 20 Vega 10 Fiji TU104
7 nm 14 nm 28 nm 12 nm
60 64 64 46
3840 4096 4096 2944
1400 / 1750 (1800) MHz 1406 / 1677 MHz 1050 MHz 1515 / 1800 MHz
13,8 / 1,7 TFlops 13,7 / 856 TFlops 8,7 / 0,54 TFlops 10,6 / 0,33 TFlops
16 GByte HBM2 8 GByte HBM2 4 GByte HBM1 8 GByte GDDR6
1 TByte/s 484 GByte/s 512 GByte/s 448 GByte/s
3.0 3.0 3.0 3.0
3 x DP 1.4, HDMI 2.0b 3 x DP 1.4, HDMI 2.0b 3 x DP 1.2, HDMI 1.4a 3 x DP 1.4, HDMI 2.0b, USB-C
300 Watt 345 Watt 275 Watt 225 Watt
699 US-Dollar 700 Euro 630 Euro 850 Euro

(csp)

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Große Koalition fordert Gesamtkonzept zum Mobilfunkausbau | heise online

Pünktlich zum Start der Agrarmesse “Grüne Woche” in Berlin haben die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD einen Antrag für “Gutes Leben und Arbeiten auf dem Land” in den Bundestag eingebracht. Die Abgeordneten fordern die Bundesregierung auf, “bis Mitte 2019 ein Gesamtkonzept zum Mobilfunknetzausbau zu erarbeiten”. Darin müsse ein “Entwicklungspfad” aufgezeigt werden “gerade für die ländlichen Regionen”.

Infrastrukturgesellschaft?

Die Abgeordneten fordern eine Erfolgskontrolle beim Schließen von Funklöchern. Auch eine “Infrastrukturgesellschaft zum Bau von Mobilfunkmasten” bringt die große Koalition ins Spiel. Die Bundesregierun soll darauf hinzuwirken, dass die Bundesnetzagentur nach der noch in diesem Quartal geplanten Frequenzauktion zeitnah Spektrum “für den Aufbau autonomer 5G-Firmennetze insbesondere auch im ländlichen Raum vergibt”. Diese Möglichkeit ist bei den aktuellen Vergaberegeln vorgesehen.

Weiter macht sich Schwarz-Rot erneut für ein “lokal begrenztes Roaming” stark. Die Regulierungsbehörde solle im Rahmen der Umsetzung des europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation in nationales Recht dafür die Möglichkeit erhalten, eine Öffnung vorhandener Mobilfunkmasten für andere Anbieter anordnen zu können.

Bisher ist im Rahmen der Auktionsvorgaben nur vorgesehen, dass die Netzagentur in Gesprächen über “freiwillige Kooperationen” als Schiedsrichter fungiert. Den drei Netzbetreibern geht schon dies zu weit im Gegensatz zu potenziellen kleineren Mitbietern. Neun Firmen klagen daher aus unterschiedlichen Gründen gegen die vorgesehenen Auflagen.

Glasfaser aufs Land

Die Koalition drängt auch darauf, “dass in ländlichen Kommunen ein zügiger Breitbandausbau auf Basis von Glasfaser und ein wirklich flächendeckender Anschluss an die Mobilfunktechnik erfolgt”. Die Regierung soll zeitnah ein neues Breitbandförderprogramm vorlegen, damit künftig auch die sogenannten “grauen Flecken” gigabitfähig ausgebaut werden können, in denen bislang nur recht lahme Internetverbindungen möglich sind.

In der von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) ausgelösten “Milchkannen-Debatte” positioniert sich Schwarz-Rot klar gegen die Ressortchefin: “Gerade unsere Landwirte benötigen ein schnelles Internet, möglichst auf 5G-Standard, um die vernetzte Landtechnik zu nutzen und damit Präzisionslandwirtschaft und Smart Farming betreiben zu können”, heißt es in dem Antrag.

Generell ist es den Regierungsfraktionen zufolge besonders bedeutsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, “dass die Menschen überall telefonieren und mobil im Internet unterwegs sein können. Dafür brauchen wir die Mobilfunkstandards 2G, 3G, 4G und perspektivisch 5G im ganzen Land”. Ein schnelles Netz sei “inzwischen Teil der Daseinsvorsorge wie die Versorgung mit Strom und Wasser”.

“Totalversagen”

Nummer Eins auf der Wunschliste der Landbevölkerung sei die analoge und die digitale Infrastruktur, begründete Gitta Connemann im Namen der CDU/CSU den Vorstoß bei der 1. Lesung des Antrags am Freitag im Parlament. Das Handynetz habe noch immer Löcher “so groß wie im Schweizer Käse”, sodass die Politik nun endlich die Weichen stellen müsse. Das Problem mit den Funklöchern “schieben wir vor uns her”, räumte ihr Parteikollege Hans-Georg von der Marwitz (CDU) ein. Diese Aufgabe müssten Bund, Länder und Gemeinden jetzt gemeinsam angehen.

Die Opposition nutzte einzelne Inhalte des Papiers als Steilvorlage für beißende Kritik: Ob die Suche nach einem Gesamtkonzept für den Mobilfunk acht Wochen nach der Bekanntgabe der Versteigerungsauflagen ernst gemeint sei, fragte Frank Sitta (FDP). Das Eingeständnis, bisher noch keinen entsprechenden Plan gehabt zu haben, wertete er als Teil des “Totalversagens” der schwarz-roten Digitalpolitik. Schwarz-Rot stelle sich mit dem Plan ein Armutszeugnis aus, stichelte auch der Grüne Markus Dressel: “Tun Sie doch endlich das, was Sie hier einfordern.” Stattdessen habe die Koalition lange “Vectoring auf Kupferbasis” unterstützt und die Forschungsministerin verunsichere die Leute auf den Bauernhöfen noch immer mit ihrer “Abwertungsrhetorik”.

Sitta warb für einen parallel beratenen Antrag der Liberalen zu “Smart Farming” und einer “flächendeckenden Breitbandversorgung” im Interesse einer innovativen Landwirtschaft. “Wir brauchen Gigabit-Gutscheine für KMUs und Landwirtschaftsbetriebe”, forderte er. Die FPD will zudem lokale private Initiativen im ländlichen Raum in Form von “Buddelvereinen” finanziell gefördert wissen. Diese verlegten die notwendige Infrastruktur oft deutlich günstiger als große Telekommunikationsunternehmen. Die Anzahl der erreichten Haushalte dürfe zudem nicht weiter als alleiniger Maßstab für die Mobilfunkabdeckung gesehen werden.

(vbr)

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Meta ist pleite, AR-Technik verkauft | heise online

Das US-Startup Meta ist pleite und die Technik der gleichnamigen Augmented-Reality-Brille wurde im Rahmen der Insolvenz an einen unbekanntes Unternehmen verkauft. Meta war laut US-Medienberichten im vergangenen Herbst in Schwierigkeiten geraten, nachdem die Anschlussfinanzierung eines chinesischen Investors aufgrund des Handelskriegs zwischen den USA und China geplatzt war. Meron Gribetz, einer der Gründer von Meta, hatte sich in den vergangenen Monaten vergeblich um andere Investoren bemüht.

Meta war 2012 mit einer Kickstarter-Kampagne für ein AR-Headset gestartet. Das erste Entwicklermodell war ab 2014 erhältlich. Der Test des Nachfolgers, der 2016 auf den Markt kam, ergab Licht und Schatten: Während die Meta 2 ein größeres Gesichtsfeld als Microsofts Hololens bietet, war die Anbindung an einen separaten Rechner ein Nachteil. Auch bei der Gestenerkennung zeigte die Meta 2 noch Defizite.

Letzter Ausweg Insolvenz

Trotz Kapitalspritzen von über 80 Millionen US-Dollar ging Meta nun das Geld aus. Bereits im September vergangenen Jahres hatte das Startup einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen und den Rest vorübergehend beurlaubt. Als sich keine neuen Investoren fanden, blieb nur der Weg in die Insolvenz.

Die Gläubigerbank des Unternehmens hat die Technik nun weiterverkauft. Die Identität des Käufers ist bisher unbekannt. Es handele sich aber um einen “bekannten Namen”, sagte Gribetz gegenüber US-Medien. Der Käufer werde auch den Support und den Weiterbetrieb der bisher verkauften Brillen sicherstellen. Er habe ein gutes Gefühl, dass die von Meta entwickelte Technik eine Zukunft habe, zeigte sich Gribetz zuversichtlich.

(vbr)

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Neue PC-Spiele im Februar 2019 | heise online

Der Februar wird für PC-Spieler ein Monat der Fortsetzungen. Fans bekannter Spielereihen wie Far Cry, Metro, Anno oder Dirt Rally können sich dann auf Nachschub freuen. Auch das arcadige Kampfjet-Spiel Ace Combat kehrt nach sechsjähriger Abstinenz auf den PC zurück. Mit Astroneer und Tannenberg verlassen außerdem zwei bekanntere Titel die Early-Access-Phase. Wir zeigen im Folgenden die Februar-Highlights für PC-Spieler in der Übersicht.

Far Cry New Dawn

Nicht einmal ein Jahr nach dem Erscheinen von Far Cry 5 steht ab dem 15.02.2019 mit Far Cry New Dawn schon der nächste Teil der beliebten Action-FPS-Reihe in den Startlöchern. Anstelle eines durchgeknallten Sekten-Anführers samt seiner Anhänger, gibt es im nunmehr 6. Far-Cry-Spiel ein post-apokalyptisches Szenario, das 17 Jahre nach einer Atomkatastrophe stattfindet. Im Kampf um die letzten verbliebenen Ressourcen bekommt man es mit zwei psychopathischen Schwestern zu tun, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Überlebenden der Apokalypse zu terrorisieren und sie um ihre Habseligkeiten zu erleichtern – meistens mittels Waffengewalt. Far Cry New Dawn erinnert optisch ein wenig an einen Mad-Max-Film, der in einen Regenbogen-Farbtopf gefallen ist; vielleicht tut das der Spiele-Reihe ja ganz gut, der 5. Teil stieß nicht bei allen Fans auf Begeisterung.

Metro Exodus

Ebenfalls post-apokalyptisch, dafür aber alles andere als bunt, kommt Metro Exodus am 15.02.2019 daher. 25 Jahre nachdem ein Atomkrieg die Erde in Schutt und Asche gelegt hat, harren Teile der Überlebenden in den Metro-Tunneln unter dem völlig zerstörten Moskau aus. Die Erdoberfläche ist nicht nur wegen der teilweise lebensbedrohlichen Strahlung unbewohnbar geworden, sondern beherbergt zudem zahlreiche mutierte Lebensformen und untereinander verfeindete Bevölkerungsgruppen. An Bord der Aurora, einer Art getunter Dampflok, begibt sich der Spieler auf die Reise durch das, was einst Russland war, gen Osten, wo es angeblich eine neue, lebenswerte Welt geben soll.

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Die Spiele-Highlights im Februar (13 Bilder)

Ace Combat 7: Skies Unknown | Flugsimulator | Windows, PS4, Xbox One

Für Freunde simulierter Luftkämpfe gibt es am 01.02.2019 in Form von Ace Combat 7 endlich Nachschub.

Anthem

Der SciFi-Open-World-Shooter Anthem, der am 22.02.2019 veröffentlicht wird, erinnert ein wenig an Destiny, was nicht zuletzt auch an dem stark auf Koop-Missionen ausgelegten Gameplay liegt. Eine Singleplayer-Kampagne gibt es aber auch. In der Rolle sogenannter Freelancer besteigen Spieler riesige, Mech-artige Kampfanzüge (Javelins), mit deren Hilfe sich allerlei Monster ausschalten lassen. Das führt wie bei den meisten Action-RPG-Shootern dazu, dass man stetig bessere Waffen und Ausrüstungsteile erhält.

Anno 1800

Der deutsche Spieleentwickler Blue Byte schickt am 26.02.2019 mit Anno 1800 den neusten Teil der erfolgreichen Aufbaustrategie-Reihe ins Rennen. Im Zeitalter der industriellen Revolution geht es wie immer darum, neue Technologien zu entwickeln, fremde Länder zu entdecken, Städte zu errichten und Handel zu betreiben. Auch lassen sich Kriege führen – allerdings nur noch zu Wasser, Landschlachten wurden in diesem Anno-Teil komplett gestrichen. Dafür fallen die Seeschlachten umso epischer aus, zumindest für Anno-Verhältnisse. Fremde Inseln und Städte lassen sich auch mittels kriegerischer Handlungen einnehmen – hier genügt es, die Häfen der jeweiligen Stadt mit der eigenen Flotte vom Wasser aus zu attackieren, bis die Moral niedrig genug für eine Übernahme ist.

Diese und weitere Neuerscheinungen im Februar haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Spiel Genre Plattform Release-Datum
Ace Combat 7: Skies Unknown Flugsimulation Windows, PS4, Xbox One 01.02.
The Occupation Adventure Windows, PS4, Xbox One 05.02.
Astroneer Weltraum-Survival Windows, Xbox One 06.02.
God Eater 3 Action-RPG Windows, PS4 08.02.
Tanneberg First-Person-Shooter Windows, Mac, Linux 13.02.
Crackdown 3 Action-Shooter Windows, Xbox One 15.02.
Far Cry New Dawn Action-Shooter Windows, PS4, Xbox One 15.02.
Jump Force Anime-Kampfspiel Windows, PS4, Xbox One 15.02.
Metro Exodus Endzeit-Shooter Windows, PS4, Xbox One 15.02.
Anthem Coop-Shooter Windows, PS4, Xbox One 22.02.
Trials Rising Rennspiel Windows, PS4, Xbox One, Switch 26.02.
Anno 1800 Aufbaustrategie Windows 26.02.
Dirt Rally 2.0 Rennspiel Windows, PS4, Xbox One 26.02.

Die Spiele-Highlights aus den vergangenen Wochen lassen sich in der folgenden Bildergalerie noch einmal durchblättern:

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Die Spiele-Highlights der vergangenen Wochen (25 Bilder)

Just Cause 4 | Action-Abenteuer | Windows, PS4, Xbox One

Just Cause 4 bietet wie die Vorgänger ebenfalls abenteuerliche Action, mit dem Geheimagenten Rico Rodriguez in der Hauptrolle.

Siehe dazu auch:

(sem)

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Die Bilder der Woche (KW02) | c’t Fotografie

In dieser Woche können Sie gar nicht anders: Die Lichtpunkte auf den Bildern des Tages ziehen Ihre Blicke automatisch an. Eingerahmt von Dunkelheit bringen sie die Farben der Motive zum Leuchten. Dabei lohnt es sich, genauer hinzusehen, denn es werden einzigartige Details hervorgehoben.

Das Foto “Im dunklen Wald” von Uschi Hermann ist im eigentlichen Sinn gar kein Foto, sondern wurde verfremdet. Dadurch wirkt es fesselnd und mystisch. Die Lichtpunkte, die den Weg durch den Wald scheinbar entlang fliegen, geben Rätsel auf.

Bild 1 von 7

Bilder der Woche KW03 (7 Bilder)

Hamnoy at dawn

Hamnøy ist eine norwegische Siedlung auf den Lofoten und wahrlich ein Ort zum Träumen. Das emotionsgeladene Bild zeigt den Gegensatz von starken Natur- und Landschaftsgewalten und der friedlichen, farbenfrohen Siedlung im Vordergrund. Durch einen klugen Bildaufbau gelang es Stefan Bock, diesen Effekt zu verstärken und den Fokus auf die bunten Hütten zu lenken, die durch das Licht intensiv leuchten.

(Bild: Stefan Bock )

(ilk)

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Facebook droht Rekordstrafe wegen Datenschutz-Ignoranz | heise online

Die Amtsträger in der US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) beraten über eine Rekordstrafe für Facebook. Der Datenkonzern soll eine 2011 mit der FTC eingegangene Vereinbarung über Datenschutz-Maßnahmen nicht eingehalten haben. Nach dem Auffliegen des Cambridge-Analytica-Skandals hat die FTC Ermittlungen gegen Facebook aufgenommen.

Die Strafe der FTC soll deutlich höher ausfallen, als die von der Behörde 2012 über Google verhängte Geldbuße von 22,5 Millionen US-Dollar. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf drei nicht namentlich genannte Personen, die an den Beratungen beteiligt waren. FTC-Mitarbeiter werden den FTC-Kommissaren bald einen Bericht über das Ermittlungsverfahren unterbreiten; dann müssen die fünf Kommissare abstimmen.

Allerdings trifft der “Shutdown” weiter Teile der US-Bundesbehörden auch die FTC. Daher ist offen, wann der Bericht fertig wird. Es wäre die erste ernstzunehmende Strafe im Cambridge-Analytica-Skandal für Facebook in den USA. Die US-Hauptstadt Washington hat Facebook vor einem Bundesgericht verklagt, bis zu einem rechtskräftigen Urteil dürften aber Jahre vergehen. Zusätzlich bremst auch hier der Shutdown.

Datenweitergabe an Dritte erfordert Zustimmung

2011 hat sich Facebook gegenüber der FTC verpflichtet, Nutzer zu informieren und deren Zustimmung einzuholen, bevor Daten in einer Weise an Dritte weitergegeben werden, die den Datenschutzeinstellungen des Users widerspricht. Überhaupt muss Facebook seither eine ausdrückliche Zustimmung einholen, bevor Daten an Dritte weitergegeben werden.

Im Fall der besonders umfangreichen Datenweitergabe an Endgeräte-Hersteller versucht Facebook sich aus der Affäre zu ziehen, in dem es eine überraschende Definition von “Dritte” bemüht: Endgeräte-Hersteller seien keine Dritten, sondern “Service Provider”. Nicht bekannt ist, ob auch dieser später aufgeflogene Datenschutz-Skandal Thema der laufenden FTC-Ermittlungen ist.

Siehe dazu auch:

(ds)

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Fernbus-Ticketpreise auf Höchststand – Flixbus expandiert | heise online

Für Fernbuskunden in Deutschland wächst das Angebot, aber auch die Preise steigen. Fahrkarten kosteten zuletzt soviel wie seit der Marktfreigabe vor sechs Jahren nicht, wie aus einer Analyse des Marktforschungsinstituts Iges hervorgeht. Je Fahrgast und Kilometer machten die Anbieter Ende vergangenen Jahres 10,7 Cent Umsatz. Der Normalpreis lag damit je Kilometer 0,8 Cent höher als ein Jahr zuvor, wie das Institut der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Einnahmen neben dem Fahrpreis bringen den Busunternehmen Zusatzgepäck, Reservierungen und Snackverkauf. Sie sind in den Zahlen nicht berücksichtigt. Der Bus bleibt nach den Daten aber deutlich billiger als die Bahn – meist nehmen Fahrgäste dafür eine längere Fahrtzeit in Kauf.

Höhere Erlöse durch Preisanpassung

Die Marktforscher beobachten schon länger, dass es Bus-Anbietern besser gelingt, die einzelnen Preise ähnlich wie Fluggesellschaften der Nachfrage anzupassen und so die Erlöse zu erhöhen. Die Aktionspreise indes blieben in den vergangenen Jahren recht konstant und pendelten zwischen 3,6 und 4,3 Cent je Kilometer.

Zugleich wuchs laut Iges das Angebot für die Kunden wieder deutlich: Ende 2018 gab es 287 Linien, zuvor hatte sich die Zahl bei etwa 240 bis 250 eingependelt. Auch die Zahl der Fahrten je Woche erreichte mit 3328 den höchsten Stand seit zwei Jahren. Dazu trugen auch Warnstreiks bei der Bahn und bei Ryanair bei.

Flixbus dominiert deutschen Markt

Der Fernbusmarkt war Anfang 2013 freigegeben worden. Zahlreiche Anbieter rivalisierten mit günstigen Fahrkarten um die Kunden – zwischenzeitlich lag der Normalpreis 20 Prozent unter dem heutigen. Seit einigen Jahren dominiert Flixbus den deutschen Markt, dessen grüne Busse gut 95 Prozent der angebotenen Fahrplankilometer fahren.

2018 konnte der deutsche Marktführer die Zahl seiner Fahrgäste weiter steigern. Weltweit waren es mehr als 45 Millionen Passagiere, wie Flixbus der dpa mitteilte. Mit einem Plus von 12,5 Prozent fiel das Wachstum damit schwächer aus als im Vorjahr, als die Fahrgastzahl noch um ein Drittel auf 40 Millionen gestiegen war.

Mehr Konkurrenz für den Bus

Dabei ging das Unternehmen 2018 auch in den USA, Bulgarien und Weißrussland an den Start und ist damit nun in 29 Ländern aktiv. Nach dem Start an der US-Westküste sollen die grünen Busse künftig auch in Texas und New York unterwegs sein. In Deutschland baute das Unternehmen sein Angebot auch mit Fernzügen aus. Geschäftszahlen für einzelne Märkte nennt Flixbus aber nicht.

2017 war die Zahl der Fernbusfahrgäste laut Statistischem Bundesamt bundesweit leicht auf 23 Millionen zurückgegangen. 2018 wuchs die Konkurrenz für den Bus: Die Bahn punktete mit ihrer neuen Schnellfahrstrecke Berlin-München und nach dem Billigflieger Ryanair nahm auch Easyjet innerdeutsche Flüge ins Programm.

Check-In per QR-Code

Flixbus-Kunden in Deutschland sollen künftig selbst im Bus einchecken können. Statt beim Fahrer können die Fahrgäste den QR-Code ihrer Fahrkarte an einer Scanfläche einlösen und Platz nehmen. Zunächst ist ein Pilotversuch in einzelnen Bussen geplant.

Flixbus besitzt selbst keine Busse, sondern kümmert sich mit 1500 Beschäftigten um die Vermittlung der Fahrten, Marketing, Vertrieb, Netzplanung und Betriebssteuerung. Gefahren werden die Strecken durch 7000 Fahrer von 300 meist mittelständischen Busunternehmen.

(bme)

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Gravierende Sicherheitslücken in Fortnite-Anmeldung geschlossen | heise Security

Fortnite ist momentan das meistgespielte Videospiel auf dem PC. Millionen Spieler spielen es zu jeder Tages- und Nachtzeit. Da die Entwickler des Free-to-Play-Shooters ihr Geld mit In-App-Käufen im Spiel machen, haben viele Spieler ihren Account mit Zahlungsmitteln verknüpft, um den Fortnite Store nutzen zu können. Das hat sich auch bei Online-Kriminellen herumgesprochen, die es immer öfter neben FIFA- und Counterstrike-Spielerkonten auch auf Fortnite-Accounts abgesehen haben. Sicherheitsforscher haben jetzt entdeckt, wie Angreifer durch einfache Manipulation eines Links die Kontrolle über ein Fortnite-Konto erlangen konnten.

XSS-Angriff auf OAuth-Session

Epic Games, das Entwicklerstudio hinter Fortnite, hat die Sicherheitslücke in den eigenen Systemen mittlerweile behoben. Die Entwickler waren von der Sicherheitsfirma Checkpoint darauf aufmerksam gemacht worden. Die Sicherheitsforscher hatten entdeckt, dass über bestimmte Subdomains auf den Epic-Servern, die selbst nichts mit Fortnite zu tun hatten, Cross-Site-Scripting-Angriffe (XSS) möglich waren.

Die Sicherheitsforscher verleiten einen Server von Epic Games dazu, das Fortnite-Anmelde-Token des Opfers auszugeben

(Bild: Checkpoint)

Ein Angreifer konnte einem Fortnite-Spieler so einen Link unterschieben – etwa über eine Messenger-Nachricht oder ein soziales Netzwerk – der beim Klick durch das Opfer dessen OAuth-Login-Token an die Website des Angreifers übermittelte. Um das zu missbrauchen, hätte der Angreifer nur eine überzeugende Angriffswebsite bauen und Fortnite-Spieler dort hin locken müssen. Der Angriff funktioniert allerdings nur, wenn der Spieler per Single Sign-on sein Fortnite-Konto mit einem anderen Dienst verknüpft hat, etwa Facebook, Google, Nintendo, dem PlayStation Network oder XBox Live. Das ist vor allem wahrscheinlich, wenn der Nutzer das Spiel neben dem PC auch noch auf einer Konsolen-Plattform spielt. Das bei dieser Anmeldung genutzte OAuth-Token kann der Angreifer dann kopieren.

Handel mit In-Game-Gegenständen

Mit dem Zugriff auf das Fortnite-Konto des Opfers hätte der Angreifer dann Gegenstände im Fortnite Store über die Zahlungsmittel des Opfers kaufen können. Da man in Fortnite Gegenstände verschenken kann, können Online-Kriminelle solche ergaunerten Items über Drittseiten weiterverkaufen und damit Geld machen. Angreifer hätten außerdem den Ingame-Chat des Opfers mithören können, ohne dass dem betroffenen Spieler dies auffällt. Da der Hacker bei dem Angriff ein Anmelde-Token kopiert nutzt er dieselbe Session wie das Opfer. Der angegriffene Spieler wiederum bekommt von dem Angriff nichts mit.

Der Beschreibung von Checkpoint nach gab es keine Anzeichen dafür, dass bisher Fortnite-Konten über diese Lücke gekapert wurden. Und da Epic Games die Lücke geschlossen hat, sind Fortnite-Konten wohl auch in Zukunft erst einmal sicher. Fortnite-Spieler, wie andere Internet-Nutzer auch, sollten trotzdem Vorsicht walten lassen und nicht auf unbekannte Links klicken. Manchmal reicht schon ein solcher unachtsamer Klick, um die Login-Daten bei anderen Webseiten abzugreifen.
(Fabian A. Scherschel) /

(fab)

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EU-Rat tritt abrupt auf die Bremse | heise online

In der seit 2016 geführten Schlacht um die EU-Copyright-Reform gibt es eine unerwartete Wende: Der Ministerrat konnte sich am Freitag nicht auf eine gemeinsame Linie für den Endspurt zu der geplanten Richtlinie einigen. Das Gremium der Mitgliedsstaaten erteilte so der neuen rumänischen Ratspräsidentschaft nicht das erforderliche Mandat für den Abschluss der Trilogverhandlungen mit dem EU-Parlament und der Kommission. Die vorgesehene abschließende Gesprächsrunde am Montag ist damit geplatzt, der weitere Fahrplan in Gefahr.

Rumänischen Kompromissvorschlag abgelehnt

Elf EU-Länder haben sich gegen den jüngsten Kompromissvorschlag (PDF-Datei) der Rumänen ausgesprochen, den diese am Donnerstag vorgelegt hatte. Dies berichtet die Politikerin der Piratenpartei Julia Reda, die sich der Fraktion der Grünen im europäischen Parlament angeschlossen hat und für diese beim Trilog dabei ist. Neben Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Finnland und Slowenien, die bereits vorab skeptisch waren, stimmten demnach auch Italien, Polen, Schweden, Kroatien, Luxemburg und Portugal gegen die skizzierte Verhandlungsposition.

Größter Stein des Anstoßes waren die Artikel 11 und 13 des Entwurfs, in denen es um ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet sowie die mögliche neue Haftung von Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten wie YouTube, Vimeo oder Facebook geht. Praktisch hätte das zunächst vorgesehene Regime die Portalbetreiber dazu gezwungen, Lizenzen von Rechteinhabern zu erwerben oder die gefürchteten Upload-Filter einzuführen.

Einigung vor EU-Wahlen im Mai “unwahrscheinlich”

Eigentlich hatten die beteiligten EU-Gremien geplant, am Montagabend einen Deal präsentieren zu können. Dieser hätte dann nur noch vom federführenden Rechtsausschuss und dem Plenum des Parlaments sowie vom Rat formal bestätigt werden müssen. Zunächst war sogar vorgesehen, schon Mitte Dezember eine Einigung noch unter der damaligen österreichischen Ratspräsidentschaft zu erzielen. Doch aus daraus war nichts geworden.

Für Reda ist es nun “ein ganzes Stück unwahrscheinlicher geworden, dass die Verhandlungen über die Urheberrechtsrichtlinie noch vor den Europawahlen im Mai zu einem Abschluss kommen”. Damit habe auch “die öffentliche Aufmerksamkeit für die Gefahren der Urheberrechtsreform” Wirkung gezeigt. Die Rumänen können jetzt zwar noch einmal versuchen, die nationalen Regierungen auf eine gemeinsame Position einzuschwören und dafür eine qualifizierte Mehrheit zu finden. Da sie mit immer mehr Gegenwind aus den unterschiedlichsten Lagern zu kämpfen haben, dürfte dies aber eine Herkulesaufgabe werden.

Internetnutzer-Rechte nicht hinreichend geschützt

Die Länder, die gegen das Verhandlungsmandat waren, sind laut Reda “für eher kritische Positionen zu Artikel 11 oder 13 bekannt”, weil sie die Rechte der Internetnutzer nicht hinreichend geschützt sehen. So hatte sich die hiesige schwarz-rote Koalition in ihrem Vertrag voriges Jahr gegen Upload-Filter, aber zugleich für eine bessere “Stellung von Rechteinhabern gegenüber Internetprovidern” ausgesprochen.

Die rumänische Ratsspitze war diesen Kritikern mit ihren jüngsten Kompromissvorschlagen schon recht weit entgegengekommen. So sollten Inhalteproduzenten wie YouTuber etwa gegenüber “Sharing-Plattformen” nachweisen können, dass sie selbst Rechte an verwendeten Materialien besitzen beziehungsweise erworben haben. Dieser Content hätte dann quasi von vornherein freigeschaltet werden können.

Streit um Einsatz von Upload-Filtern

Für hochgeladene Inhalte, bei denen die Rechtesituation zunächst unklar ist, machten sich die Rumänen für einen “spezifischen Haftungsmechanismus” stark. Die Plattformbetreiber sollten demnach in Kooperation mit den Rechteinhabern und im Einklang mit gängigen Industriestandards “alles in ihrer Macht Stehende tun”, um die Verfügbarkeit nicht autorisierter Werke und anderer Inhalte zu verhindern, die die Rechteverwalter als eigene ausgewiesen haben. Letztere hätten die Provider dafür zunächst mit einschlägigen “relevanten Daten” über die Gültigkeit ihrer Ansprüche versorgen müssen, was die Ratsposition vom Mai so noch nicht vorsah.

Prinzipiell legen auch diese Formulierungen den Einsatz von Upload-Filtern nahe. Für die Rechteinhaber würden sie aber mehr Aufwand bedeuten im Gegensatz etwa auch zu der vom Parlament zunächst vorgesehenen pauschalen Haftung für rechtswidrig hochgeladene Inhalte. Zudem drängte die Ratspräsidentschaft darauf, eine Ausnahmeklausel für kleine und mittlere Portalbetreiber einzuführen. Dafür hatten zwar auch schon die Abgeordneten gestimmt. Ihr Verhandlungsführer, Axel Voss (CDU) hatte diese Bestimmung im Trilog aber zur Disposition gestellt. Nicht zuletzt plädierten die Rumänen für eine Möglichkeit für Nutzer, die beliebten Internet-Memes beziehungsweise Parodien erstellen zu dürfen.

Rechteinhaber wollen nicht auf Geld verzichten

Den Rechteinhabern ging diese Kompromissbereitschaft nebst einem solchen Mini-Recht auf Remix schließlich zu weit. Zunächst erklärten vor allem Unternehmen und Verbände der Film- und Fernsehwirtschaft, dass sie Artikel 13 nur ganz oder gar nicht mit voller Haftung beziehungsweise Upload-Filtern haben wollten. Am Donnerstag unterstrichen dann auch diverse Produzentenvereinigungen unter Einschluss des weltweiten Dachverbands der Musikindustrie (IFPI), dass der rumänische Entwurf “nicht das ursprüngliche Ziel von Artikel 13 abdeckt” und dringend umfassend geändert beziehungsweise wiederhergestellt werden müsse.

Vor allem die Musikwirtschaft sollte ursprünglich der größte Nutznießer der Reform sein. Sie beklagt seit Langem eine große Lücke zwischen den gigantischen Werbeeinnahmen von Online-Plattformen wie YouTube und den vergleichsweise bescheiden ausfallenden Vergütungen für die Künstler und Produzenten (“Value Gap“). Die Rechteinhaber wollen mit ihrer Distanz zu einem “verwässerten” Artikel 13 aber keineswegs auf mehr Geld verzichten. Sie setzen nun jedoch offenbar vor allem auf eine anstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu ihren Gunsten in einem Fall zur Haftung von Online-Plattformen wie YouTube, den der Bundesgerichtshof (BGH) vorgelegt hat (C-682/18).

(tiw)

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Stratolaunch streicht Raketenpläne und Stellen | heise online

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern Stratolaunch Systems verzichtet auf die Entwicklung eines eigenen Raketentriebwerks und einer eigenen Rakete und will sich künftig ausschließlich seinem Projekt eines Doppelrumpf-Flugzeugs widmen, das Raumflug-Raketen zum Start in die Luft befördert. Außerdem baut das Unternehmen 50 Stellen ab, wie Geekwire berichtet.

Die Firma wolle ihr Geschäft rationalisieren und stelle daher die Forschungen am Raketentriebwerk und einer Serie von Raketen ein, schreibt Geekwire. Stattdessen konzentriere man sich ganz auf das Flugzeug und die Demonstration, eine Rakete vom Typ Pegasus XL von Northrop Grumman möglichst noch 2019 zu befördern. Ab 2020 – sofern eine Genehmigung erteilt wird – soll das Flugzeug bis zu drei solcher Raketen in etwa 11 Kilometer Höhe bringen, wo die Raketen starten sollen. Das Doppelrumpf-Flugzeug hatte im April 2018 einen ersten Rolltest aus eigener Kraft auf dem Mojave Air and Space Port absolviert und Anfang Januar dieses Jahres einen weiteren Test mit hoher Geschwindigkeit (136 mph) bestanden.

Das Doppelrumpf-Flugzeug von Stratolaunch beschleunigt erstmals auf 136 mph am Boden als Vorbereitung für einen ersten Flug.

Das Unternehmen Stratolaunch Systems war 2011 unter anderem vom Microsoft-Mitbegründer Paul Allen gegründet. Allen verstarb im Oktober 2018.

Bild 1 von 19

Stratolaunch: Eindrücke vom ersten Rollout, aus der Werkshalle und vom ersten Rolltest (19 Bilder)

Stratolaunch Systems arbeitet seit rund sechs Jahren an dem Flugzeug.
(Bild: Stratolaunch Systems)

(tiw)

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Fortnite ist eine größere Bedrohung als HBO | heise online

Im Kampf um die Aufmerksamkeit stellt für den Video-Streaming-Dienst Netflix das Free-to-play Spiel Fortnite eine größere Bedrohung dar als der direkte Konkurrent HBO. Im letzten Quartal hat Netflix nach eigenen Angaben einen Zuwachs von 8,8 Millionen Bezahl-Abos verbucht. Damit brachte es das Unternehmen zum Jahresende 2018 auf gut 139 Millionen bezahlte Mitgliedschaften, wie aus dem Bericht hervorgeht. Das Spiel Fortnite ist mittlerweile auf über 200 Millionen Spieler angewachsen.

“Wir konkurrieren mit (und verlieren an) Fortnite mehr als mit HBO”, heißt es in einem Aktionärsbrief von Netflix. “Als YouTube im Oktober weltweit für ein paar Minuten nicht erreichbar war, stiegen unserer Zuschauerzahlen und Anmeldungen in diesem Zeitraum an. Tausende von Konkurrenten wetteifern im hochfrequentierten Unterhaltungsmarkt mit niedrigen Zugangshürden und großartigen Erfahrungen um die Verbraucher.” Das berichtet TechCrunch.

Fortnite als Treffpunkt

Fortnite ist zu einem Ort geworden, den man nicht nur zum Spielen aufsucht, sondern an dem man mit Freunden “rumhängen” kann, schreibt der Tech-Autor Owen Williams. Für Kinder und Jugendliche hat das Spiel und die dort vorhandenen Möglichkeiten frühere Treffpunkte aus der realen Welt ersetzt und in die virtuelle, digitale Welt verschoben. “Fortnite ist nicht nur der neue Treffpunkt, der Einkaufszentren, Starbucks oder das Rumhängen in der Stadt ersetzt, es ist der ‘begehrte dritte Raum’ für Millionen Menschen in der Welt geworden”, sagt er.

Fortnite ist der erste echte Cross-Plattform-Titel, der auf allen derzeit aktuellen Systemen nutzbar ist. Dazu gehören PC/Mac, PlayStation 4, XBOX ONE, Nintendo Switch, mobile Android- und iOS-Geräte. Neben der Möglichkeit zusammen mit Freunden auf unterschiedlichen Systemen zu spielen, bietet das Spiel einen In-Game-Chat, der Text und Audio unterstützt. Unabhängig vom genutzten System können sich die Spieler jederzeit Nachrichten schicken und unterhalten.

Mit besserem Nutzer-Erlebnis zu mehr Zuschauern

Die als familienfreundliche angegebene Online-Spieleplattform Roblox für Kinder und Teenager ist mit über 70 Millionen Spielern eine ähnliche Bedrohung für Netflix. Dort können sowohl eigene Spiele erstellt und gespielt werden, als auch von anderen Teilnehmern erstellte Inhalte genutzt werden. Je länger sich Spieler in der virtuellen Welt aufhalten, desto weniger Zeit verbringen sie mit Serien und Filmen, von der Netflix laut Quartals-Bericht derzeit etwa 10% der Fernsehbildschirmzeit ausmacht.

Die Zeit in der virtuellen Welt nimmt einen Großteil der Freizeit in Anspruch, da ist sich Netflix-CEO Reed Hastings sicher. Mit “unglaublichen Inhalten” und ohne Werbeunterbrechungen will er für ein besseres Nutzer-Erlebnis sorgen und gegen Fortnite, YouTube, XBOX und HBO antreten und gewinnen. Mit Black Mirror: Bandersnatch bietet Netflix aktuell neben einem interaktivem Film auch ein passendes Videospiel zum Download an. Wie genau die zukünftigen Inhalte und die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen aussehen werden und was sich etablierte und neue Anbieter einfallen lassen, bleibt abzuwarten.

Black Mirror: Bandersnatch

Offizieller Trailer [HD]

(Quelle: Netflix)

(bme)

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